Zwei Stunden Arbeitszeit gewinnen leicht gemacht
Besonders interessant fand ich Vorschlag Nummer 6 namens "Stand and Deliver". Darin schlägt Ririan vor, vor einem Meeting sämtliche Stühle aus dem Raum zu entfernen. So würden die Teilnehmer eher zu Entscheidungen kommen und sich aktiv mit dem Gegenüber auseinandersetzen. Mal sehen was meine Kollegen morgen sagen, wenn wir unser Teammeeting im Stehen abhalten.
Auch die anderen Vorschläge sind ganz interessant. Es geht zwar meist um Dinge, die einem einfach nur logisch erscheinen. Dennoch hilft es manchmal, sich auch solche Tipps von Zeit zu Zeit mal wieder vor Augen zu führen. etwa dazu, Arbeiten guten Gewissens und mit Vertrauen zu deligieren.
Auch wenn ich Ririan nicht in allen Punkten zustimmen kann, zum Beispiel bei Nummer 12 "Cook Smart", liefert er eine nette kleine Übersicht, die dabei helfen kann besser durch den Tag zu kommen.


Hier noch der Link
Cook smart wäre auch kein Rat für mich - obwohl ich sicher nicht mit 54 Minuten am Tag hinkomme...
ich persönlich fände es nicht schlecht, wenn man sich darauf einigen könnte alles klein zu schreiben. vielleicht spart man so auch 15 min pro trag ;)
was meint ihr dazu, könnte ihr meinen kommentar aufgrund der fehlenden groß- und kleinschreibung schlechter lesen? :)
Ja! Ich empfinde eine fanatische Kleinschreibung als extrem unleserlich und unspannend. Bei mir suggeriert das dann immer, dass der Autor eines Textes sich nicht mal die Mühe gemacht hat herauszufinden, welche Buchstaben groß geschrieben werden müssen = unwichtiger Text und fragwürdiger Autor.
Das andere Extrem ist hier wohl komplett groß geschriebener Text = SCHREIEEEEEN!!
Ich denke es gibt effektivere Ansätze um Zeit zu sparen, z.B. weniger Kommentare in Blogeinträgen schreiben ;)
hehe herr kollege, ihre ausführungen sind aber ausführlich, wollen sie ein battle? :)
also findest du auch das lesen englischer sprache "extrem unleserlich und unspannend"? und um zeit zu sparen hast du den ersten kommentar hier gleich mal geschrieben obwohl jan den link oben schon drinne hat? ;)))))))
Ich möchte nicht abstreiten, dass es durchaus sinnvoll wäre nur noch in einer Sprache zu kommunizieren und nur eine Grammatik zu verwenden. Auf der anderen Seite besteht hier ganz klar die Gefahr, dass wir als Individuen mit unterschiedlichen Kulturen unsere schützenswerte Einzigartigkeit verlieren. Ein ähnlicher Prozess ist meiner Meinung nach gerade mit dem Wachstum der Europäischen Union zu beobachten. Sicherlich ist es wünschenswert Grenzen abzubauen, eine gemeinsame Währung zu haben und freundschaftlich aufeinander zuzugehen. Aber ist es nicht auch ein Stück bewahrenswerte Vergangenheit seine Eigenarten zu haben? Sei es einen besonderen Kuchen zu backen, eine alte Rebsorte im Garten anzubauen oder eben Groß/Kleinschreibung zu verwenden? Wieviel Zeit ist uns unsere Herkunft wert? Ist es nicht wohltuend nach wochenlangen Blog-Recherchen + Podcast-Konsum wieder einmal Faust zu lesen oder eine italienische Oper zu hören, ein Rilke-Gedicht vorgelesen zu bekommen? Sollten wir unsere Vergangenheit wegrationalisieren? Ich sage es sind die kleinen Dinge, die Ihren großen Wert haben. Heute schreiben wir alles klein. Morgen sprechen wir nur noch englisch und essen täglich Fastfood. Evtl. sollten wir uns vorher eine bessere Möglichkeit zur Zeitoptimierung suchen. Wie wäre es mit weniger TV-Konsum oder einer besseren Aufgaben-Priorisierung?
Ich hätte nicht gedacht, dass mein Blogeintrag solch eine angeregte Diskussion auslöst. Ich bin allerdings auch kein Freund konsequenter Kleinschreibung, da es mich als Leser die Zeit mehr kostet, die der Autor beim Schreiben möglicherweise spart.